Nach­hal­tig­keit

 

Die WIN-Charta

Nachhaltigkeit ist ein entscheidender Wettbewerbsfaktor. Die GTÜ mit ihren Tochterunternehmen bekräftigt ihre Nachhaltigkeitsstrategie durch das Unterzeichnen der WIN-Charta und integriert damit deren Leitsätze in ihr unternehmerisches Handeln. Die Abkürzung steht für die „Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit“ des Landes Baden-Württemberg. Die WIN-Charta ist ein einzigartiges Managementwerkzeug für die nachhaltige Wirtschaftsweise eines Unternehmens. Rund 240 Unternehmen haben sich bisher der Initiative angeschlossen und können mit dem Qualitätssiegel der WIN-Charta werben.

zum Artikel

Das GTÜ-Bienenprojekt

Zugleich schlagen die Samentüten einen Bogen zum GTÜ-Bienenprojekt, denn Bienen im ganzen Land werden die Blumen zu schätzen wissen. Am 20. Mai ist übrigens Weltbienentag; der Anlass: Am 20. Mai 1734 wurde Anton Janscha geboren, Rektor der ersten modernen Imkerschule und Verfasser zahlreicher Fachbücher über Bienenzucht. In den vergangenen Jahrzehnten wurden die Nistmöglichkeiten für Bienen immer seltener. Unter anderem tragen versiegelte Flächen und entferntes Totholz dazu bei. Hinzu kommen die negativen Auswirkungen von Monokulturen in der Landwirtschaft sowie die Bedrohung der Bienen durch Pestizide, die zum Pflanzenschutz versprüht werden. 300 von 560 Wildbienenarten stehen auf der Roten Liste des Naturschutzes.

Das GTÜ-Bienenvolk

Bei der GTÜ spielt außerdem das Thema Umweltschutz eine immer größere Rolle. Auch vergleichsweise kleine Projekte wie das GTÜ-Bienenvolk sind Teil des großen Ziels, denn es ist eine von vielen konkreten Maßnahmen des Unternehmens, die sowohl dem Umweltschutz als auch dem Bewusstsein dafür zugutekommen.

Nachhaltige Werbemittel bei der GTÜ

Auch die Werbemittel für GTÜ-Partnerinnen und -Partner, die diese über die GTÜ-Zentrale in Stuttgart beziehen, sind zunehmend umweltfreundliche Produkte. Dazu gehören unter anderem Kugelschreiber, die mit einem hohen Anteil an biobasierten Rohstoffen hergestellt sind, oder kompostierbare Verpackungen. Diese Produkte unterscheiden sich seit 2020 von anderen des Sortiments durch ein leicht erkennbares GTÜ-Nachhaltigkeitslogo. 2021 legt die GTÜ den Bestellungen ihren Partnerinnen und Partner mehrere GTÜ-Samentütchen für Wildblumen bei. Nicht nur die daraus entstehenden Pflanzen sind eine Umweltmaßnahme, sondern auch das Papier der Samentüten: Es besteht zu 20 % aus Tomatenpflanzenfasern. Es ist ein selbstgestecktes Ziel des GTÜ-Marketings, unsere Produkte und die damit verbundenen Prozesse so nachhaltig und ressourcenschonend wie möglich umzusetzen.

Die GTÜ als „Climate-Partner“ bei ausgewählten Food-Produkten

Das bei der Produktion bestimmter Food-Produkte angefallene CO2 kompensiert die Prüforganisation über Geldmittel und fördert damit regionale Nachhaltigkeitsprojekte in Deutschland. Auf diese Weise unterstützt das Unternehmen in der Umgebung von Freiburg die Renaturierung eines Waldes, um den Lebensraum des Auerhahns zu erweitern. Im Oberallgäu ist es ein Projekt zur Förderung der natürlichen Schutzfunktion des Waldes.