Rüdiger Abele
Freier Autor
23. Juli 2026

Nützliche Auto-Gadgets

Viertelstundentakt in Österreich

Falsche Parkscheibe dabei? Besser nicht.

Urlaub in Österreich? Dann ist die dort gültige Parkscheibe das Gadget der Stunde. Oder vielmehr der Viertelstunde. Denn sie hat eine 15-Minuten-Skala – der entscheidende Unterschied zur deutschen Parkscheibe mit ihrer Halbstundenskala. Diese ist nicht erlaubt, unsere Nachbarn nehmen das Markieren der Parkzeit eben genauer. Die Investition entweder vorab per Online-Handel oder in Österreich könnte profitabel sein, denn korrekt auf den Viertelstundenstrich nach der Ankunft gestellt, wirkt die Österreichausführung knöllchenverhindernd. Elektronische oder automatische Parkscheiben sind übrigens in Österreich nicht erlaubt. Wie auch in Belgien und der Schweiz.

Rüdiger Abele

Kühlbox statt Klimaanlage

Wenn es im Auto heiß ist, sollen wenigstens die Getränke kühl bleiben 

Manche Autos haben keine Klimaanlage, oder Insassen vertragen sie nicht. Was also tun? Runter mit den Seitenscheiben wie vor Jahrzehnten. Doch wenn es richtig heiß ist, verlieren die Bordgetränke ihre erfrischende Wirkung. Rettung bietet eine Kühlbox. Die gibt es in vielen Variationen und Größen. Elektrische Ausführungen werden vor der Fahrt an der heimischen Steckdose vorgekühlt, und unterwegs bietet der Zigarettenanzünder Power. Noch simpler: Die passive Kühlbox in Kombination mit Kühlakkus. Sie kostet nicht viel, die Akkus werden im Gefrierfach des heimischen Kühlfachs auf klirrende Temperaturen gesenkt. Das erhält die Getränke ebenfalls für viele Stunden erfrischend.

Michael Petersen

Lampe als Multitalent

Ein Licht für alle Fälle: mit Magnetfuß und Aufhänger, mit Spot und Flächenlicht  

Die Sache hat einen Haken – und das ist gut so. Im Handschuhfach liegt eine handliche Batterieleuchte, die flexibel am Auto befestigt werden kann. Das leuchtende Multitalent wird häufiger benötigt als vermutet. Denn vom Nachfüllen der Scheibenreinigungsflüssigkeit bis zum Einstellen des Reifendrucks gibt es viele kleine Arbeiten rund um den Pkw, für die man beide Hände braucht. Bei Dunkelheit kommt dann die findige Lampe mit Befestigungsfunktion genau richtig. Fixiert wird sie entweder per schwenkbarem Magnetbügel oder mit einem drehbaren Kunststoffhaken. Der Haken ist simpel, aber wichtig. Denn moderne Autos bestehen außen längst nicht mehr überall aus Stahlblech. Und wo der Magnet nicht hält, wird die Lampe eben aufgehängt. In vielen Fällen optimal ist das Flächenlicht aus acht LED. Für den kleinen Technikcheck eignet sich das Punktlicht an der Spitze der Lampe.

Peter Thomas

Starthilfe aus der Jackentasche

Wenn der Akku im Auto schwächelt, kommt die starke Powerbank groß raus

Früher hieß leere Batterie: warten, winken, Überbrückungskabel suchen. Heute liegt die Hilfe im Handschuhfach. Tragbare Starthilfe-Powerbanks sind kompakte Energiespender, die auch ohne zweites Auto genug Kraft für den Motorstart liefern. Wichtig ist nur, dass das kleine Kraftpaket geladen ist und zur Fahrzeuggröße passt. Dann werden die Klemmen an die Batterie gesetzt, kurz gewartet – und normalerweise erwacht der Motor wieder zum Leben. Viele Geräte können obendrein Smartphone oder Tablet laden und haben eine integrierte Taschenlampe. Praktisch, denn Batterieprobleme halten sich selten an Tageslicht und gutes Wetter.

Feyza Tuzcu

Luft nach Zahlen

Der digitale Akku-Kompressor bringt den Reifendruck wieder auf Kurs

Zu wenig Luft im Reifen sieht man nicht immer sofort, spürt es aber bei Verbrauch und Fahrverhalten. Ein kleiner Akku-Kompressor macht die Kontrolle unabhängig von der nächsten Tankstellen-Luftsäule. Der gewünschte Druck wird digital eingestellt, der Schlauch angeschlossen, und das Gerät pumpt bis zum Sollwert. Danach stoppt es meist automatisch. Ein Gerät, das insbesondere vor Urlaubsfahrten, bei Temperatursprüngen oder nach längerer Standzeit nützlich ist. Und weil Luft nicht nur im Autoreifen fehlt, helfen die passenden Adapter auch bei Fahrradreifen, Bällen oder der Luftmatratze. Ein kleines Gerät mit großer Wirkung.

Feyza Tuzcu

Halterung mit Ladebonus

Das Smartphone bleibt im Blick – und bekommt nebenbei neue Energie

Navigation, Freisprechen, Musik: Das Smartphone fährt im Auto mit. Nur sollte es dabei weder durch den Fußraum rutschen noch am Ladekabel baumeln. Magnetische Halterungen mit Wireless Charging lösen gleich zwei Probleme. Das Handy ist sicher im Sichtbereich fixiert und wird zudem während der Fahrt kabellos geladen. Besonders bequem ist das bei kurzen Strecken, auf denen sich das Einstecken eines Kabels kaum lohnt, der Akkustand aber trotzdem nicht weiter sinken soll. Entscheidend sind ein stabiler Sitz, die passende Ladeleistung und eine Position, die die Sicht nicht behindert. Dann wird aus der Halterung ein unscheinbarer, aber ziemlich cleverer Beifahrer.

Feyza Tuzcu

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