Der große Kult um die besten Filmautos
Es gibt Blog-Geschichten, die unglaublich viel Spaß machen. Diese hier gehört auch dazu. Trotzdem weiß der Verfasser, dass sie einem auch eine Menge Ärger einbringen kann. Denn es gibt wenig Subjektiveres, als die Frage, welches denn das beste Auto der Welt ist. Die erweiterte Fragestellung nach dem besten Filmauto könnte das noch potenzieren. Aber das liegt gar nicht in unserem Interesse, es soll hier einfach nur um ganz besondere Wagen gehen, die auf der Leinwand und den Bildschirmen zum Kult geworden sind. Dass über die Auswahl diskutiert werden kann, ist volle Absicht – gern auch auf unserem Instagram-Account @gtue.de.
DeLorean DMC 12 aus Zurück in die Zukunft
Zugegeben, wie der Autotyp genau hieß, wussten wir nicht mehr. Aber der Begriff „Fluxkompensator" war einfach zu ungewöhnlich, um ihn je zu vergessen. Was für eine Idee auch, ein Auto zur Zeitmaschine umzubauen. Marty McFly und Doc Brown waren einfach beneidenswerte Typen. Den Flügeltürer gab es tatsächlich, gebaut von einem ehemaligen General-Motors-Manager. Der DMC-12 war seiner Zeit, ganz wie im Film, weit voraus – und verkaufte sich deshalb schlecht. Nach lediglich zwei Jahren wurde die Produktion eingestellt. Vielleicht auch, weil auf der Straße bei 140 km/h anders als in der Filmtrilogie keine Zeitsprünge möglich waren.
Toyota Supra aus Fast & Furious
Der sportliche Dreitürer aus Japan, eher für den ambitionierten Allerweltsfahrer gedacht, ist ein ungewöhnlicher Star für eine Actionfilm. Aber er macht eine ziemlich gute Figur, ganz in Knall-Orange und mit seinem enormen Heckflügel. Ein echter Winner-Typ sogar, jedenfalls mit Paul Walker am Steuer. 50.000 Exemplare wurden vom Supra für die Straße hergestellt, nur ein Prozent davon in Deutschland. Das Filmauto wurde später für gut 160.000 Euro verkauft.
Aston Martin DB5 aus James Bond
Ein Agent und sein Auto, so klar wie das Kürzel 007: Zu den ersten Bonds gehörte in jedem Fall ein Aston Martin. Sean Connery steuerte im Auftrag seiner Majestät 1964 in „Goldfinger" den legendären Aston Martin DB5, ausgestattet mit allerlei Gimmicks. Auch in Feuerball, Golden Eye, Der Morgen stirbt nie, Casino Royale, Skyfall und Spectre hat der Aston Gastrollen. Es soll sogar Leute geben, die nur wegen des Autos in die Filme gehen.
Pontiac Firebird aus Knight Rider
Das Wunderauto namens K.I.T.T. kannte jedes Kind, zumindest jedes, das die Serie „Knight Rider" mit David Hasselhoff sehen durfte. Und es soll Sprösslinge gegeben haben, die danach versucht haben, mit Papas Auto zu reden. Nun, das war dann ein eher etwas einseitiges Vergnügen. Antworten konnte nur K.I.T.T. geben, der ein umgebauter Pontiac Firebird war – in über 90 Folgen. Sein rot blinkender Scanner machte es möglich. Wer sich in den Achtzigern fragte, für was das Kürzel stand, dem kann heute geholfen werden: Knight Industries Two Thousand.
Cadillac aus Ghostbusters
Geisterjäger, was für ein toller Beruf. Und dann auch noch mit einem total abgefahrenen Einsatzauto, einem umgebauten Cadillac Miller Meteor aus dem Jahr 1959, getauft Ecto-1. Schon das Ursprungsauto besteht aus einer seltenen Mischung aus Krankenwagen und Leichenwagen, vom Ghostbusters-Trio noch um Dachaufbauten erweitert. Die Spezialeffekte sind, ähnlich wie beim Bond-Mobil, ziemlich abgefahren.