Autos, die jedem Prüfer das Fürchten lehren
Filmreif: Halloween auf Rädern
Süßes oder Saures: Halloween soll die bösen Geister abwehren. Wenn Hollywood ins Spiel kommt, haben diese manchmal einen fahrenden Untersatz. Das kann schlimme, aber dennoch unterhaltsame Folgen haben. Unsere Top Fünf der gruseligsten Autos der Filmgeschichte:
Tanklaster im Kreuz: Das Duell
Steven Spielberg bringt in seinem Regiedebüt 1971 die Menschen durch den Rückspiegel zum Gruseln – der unschuldige Autofahrer David Mann wird von einem rostigen Tanklaster durch die kalifornische Wüste verfolgt. Die Frontpartie des Lasters, einem Peterbilt Conventional 281, nimmt dabei mehr und mehr menschliche Züge an. Film und Hetzjagd steuern auf einen Abgrund zu.
Serientäter: Nightmare on Elm Street
Vor Freddy Krueger, der amerikanischen Horror-Figur schlechthin, sind auch die Straßen nicht sicher, schon gar nicht die Elm Street. Wer in seinen Cadillac Convertible von 1962 einsteigt, hätte schon durch die Farbgebung des Autos gewarnt sein müssen – rot-grün gestreift, wie der Pullover des Übeltäters. Filmheldin Nancy und ihre Freunde sind scheinbar sicher im Auto, aber tatsächlich immer noch in einem Alptraum gefangen. Krueger holt sich sein Opfer durchs Seitenfenster.
Eine Stadt in Angst: Der Teufel auf Rädern
Der Lincoln Continental Mark III hat keinen Fahrer, und das ist ein Problem. Das mysteriöse schwarze Auto, Baujahr 1971, macht in einer Kleinstadt Jagd auf Fußgänger und Polizisten. Der schlichte Originaltitel „The Car" ist eine diabolische Verharmlosung. Denn schnell wird klar: es muss sich um den Teufel handeln.
Einmal falsch abgebogen: Psycho
Es war ein großer Fehler von Marion Crane, sich von der Neonreklame des Bates Motel verführen zu lassen. Nach der berühmten Duschszene endet sie im Kofferraum ihres Ford Custom Sedan von 1957. Ein sicheres Versteck, glaubt der psychopathische Mörder Norman Bates, und versenkt das Auto –bis es in der Schlussszene wieder aus dem Sumpf auftaucht...
Vertragt Euch bloß: Christine
Der strahlend rot-weiß lackierte Plymouth Fury ist der Star unter den Horror-Autos, wieder hat Stephen King seine Finger im Spiel. Das Auto besitzt übernatürliche Kräfte, aber es ist vom Bösen besessen. Und dann wird es eifersüchtig auf die neue Freundin ihres Besitzers.
Alles wird gut: Ghostbusters
Zum Schluss sollen noch die Guten zum Zug kommen: Der Cadillac Miller-Meteor der „Ghostbusters", Baujahr 1959, mag etwas überladen scheinen, aber die Geisterjäger brauchen jedes technische Gimmick. Mit dem, was in dem Kombi steckt, könnten sie es sogar mit jedem Bond-Mobil aufnehmen.