Peter Thomas
Freier Autor
16. Februar 2026

Winter ade: 6 Tipps der GTÜ zum Start in den Frühling

Der Frühling ist der optimale Moment, um das eigene Fahrzeug gründlich auf Schäden aus dem Winter zu untersuchen. Die GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung mbH hat sechs wichtige Tipps parat.

1 – Zeit für den genauen Blick

Das Thermometer zeigt wieder Plusgrade, die Sonne blitzt und das erste Frühlingsgrün zeigt sich? Das ist für Autofahrer die richtige Zeit für einen gründlichen Blick aufs eigene Fahrzeug. Denn der Winter kann ärgerliche Spuren am Wagen hinterlassen. Wer die Folgen von Kälte, Salz, Splitt und Co. rechtzeitig beseitigt, beugt im besten Fall späteren Mängeln vor.

2 – Runter mit dem Salz

Als erstes bekommt der Wagen im Frühjahr eine gründliche Reinigung in der Waschstraße. Das Komplettprogramm inklusive Unterbodenwäsche spült die mit Straßenschmutz vermischten Streusalzreste weg. Denn Salz, bei Glätte unverzichtbar für sicheren Straßenverkehr, ist zugleich ein fieser Rostbeschleuniger. Beim Fahren schleudern die Räder die Salzlauge hoch und verteilen sie am gesamten Fahrzeug – riskant besonders bei vorgeschädigtem Lack. Die GTÜ rät deshalb, den Wagen im Winter regelmäßig waschen zu lassen und vor allem nach Salzfahrten nicht wochenlang damit zu warten.

3 – Steinchenschlags Spuren

Im Winter landen auch abstumpfender Splitt und andere Granulate auf der Straße. Da heißt es: Vorsicht Steinchenschlag. Werden die Partikel nämlich hochgewirbelt, können sie auf den Lack prallen und diesen beschädigen. Im Frühjahr zeigen sich dann kleine Abplatzer – mögliche Einfallstore für Wasser und korrosive Substanzen. Die GTÜ empfiehlt, vor allem Schweller, Radlaufkanten und den unteren Bereich der Türen im Blick zu behalten. Schäden zügig reparieren lassen. Im Frühling kann man den frisch gewaschenen Lack dann frisch versiegeln lassen. Macht das der Profi, kann es bis zu einem Jahr lang schützen.

Auf Sommerreifen wechseln

Von Ostern bis Oktober: Kalendarisch ganz genau nehmen muss man den Spruch nicht, im Prinzip ist er jedoch goldrichtig. Denn je nach Jahreszeit spielen Sommer- und Winterreifen ihre besonderen Stärken aus. Wichtig beim Wechsel: Auf die Profiltiefe und eventuelle Schäden achten. Außerdem nach 50 bis 100 Kilometern die Radmuttern noch einmal mit dem Drehmomentschlüssel nachziehen.

 

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