Peter Thomas
Freier Autor
15. Juni 2026

Immer schön cool bleiben: Tipps für den Sommer ohne Autopannen

Die Sonne scheint, der Sommer liegt in der Luft. Egal ob es mit dem Auto ins Freibad gehen soll oder in die Ferien – jetzt bloß keine Panne! Von der GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung kommt da eine gute Nachricht: Selbst sehr heißes Wetter treibt die Pannenzahl bei heutigen Fahrzeugen nicht signifikant in die Höhe. Trotzdem verdient das Auto im Sommer besondere Aufmerksamkeit.

Satte Spannung für den Sommer

Das Auto streikt? Dann ist es heute meist nicht der Motor, sondern die 12‑Volt‑Batterie. In aktuellen Statistiken macht sie rund die Hälfte aller Pannen aus. Im Sommer kann ein Grund dafür sein, dass sie zusätzliche Arbeit leisten muss: Kühlung und Klimaanlage laufen, hinzu kommen digitale Systeme wie Navigation, Infotainment und mehr.

Am besten also immer die Batteriespannung im Blick behalten. Das Optimum liegt im Ruhezustand zwischen 12,4 und 12,7 Volt. Das gilt für Autos mit Verbrennungsmotor genauso wie für E-Autos. Deren Bordnetz hängt nämlich nach wie vor an der klassischen 12-Volt-Batterie.

Kühlung für Mensch und Technik

Eine wohltemperierte Fahrt im Sommer genießen nicht nur die Menschen an Bord, sondern auch die Autotechnik. Darum ist die zuverlässige Funktion von Motorkühlsystem und Klimatechnik wichtig. Am besten beides vor der warmen Jahreszeit prüfen.

Wichtig beim Betrieb der Klimaanlage: Nicht einfach auf maximale Kälte stellen, sondern eine vernünftige Balance zur Außentemperatur wählen. Eine praktische Faustregel: Höchstens sechs Grad Celsius kälter als draußen soll es im Innenraum sein. In der Praxis heißt das, die Klimaanlage auf 22 bis 25 Grad Celsius zu stellen. So verbraucht die Technik nicht zu viel Energie, und der eigene Kreislauf wird beim Aussteigen weniger belastet.

Druckausgleich

Die Reifen sind ebenfalls im Blick zu halten. Schließlich sind sie die einzigen Bauteile des Autos mit Kontakt zur Straße. Bei der Kontrolle des Reifendrucks spielt im Sommer die Physik eine besonders wichtige Rolle. Denn die Pneus heizen sich im Betrieb stärker auf als bei kalter Witterung – damit steigt der Druck. Also immer am kalten Reifen messen – vor der Fahrt oder kurz nach dem Losfahren.

Und wer für die Ferienfahrt mit dem vollbeladenen Auto den Reifendruck entsprechend der Herstellerangaben erhöht hat? Der bringt nach dem Urlaub die Werte wieder auf die Standardeinstellung.

Fazit

Wer diese wenigen Punkte beachtet, reduziert das Risiko von Pannen im Sommer. Genauso wichtig: Bei Sonne und Hitze sollte man nicht nur auf die Technik achten, sondern vor allem auch auf Menschen und Tier im Auto. Also immer stets ausreichend Wasser im Fahrzeug dabeihaben. Und nie Kinder oder Haustiere im in der Sonne abgestellten Wagen warten lassen. Denn er kann sich in wenigen Minuten gefährlich aufheizen.

TAGS:  SOMMER, SOMMERPANNE, PANNE, URLAUB, AUTOCHECK, AUTOPANNE, KLIMA, URLAUBSCHECK

Autor

Das könnte Sie auch noch interessieren