Frohe Ostern – trotz Stau auf der Autobahn
Stau auf der Fahrt in die Osterferien ist ärgerlich, kann aber immer vorkommen. Stets schön entspannt bleiben, rät die GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung mbH. Mit guter Vorbereitung, Pausen und vorausschauendem Fahren bleibt die Reise in den Urlaub stressfrei und sicherer.
Ruhig durchatmen
Endlich Osterferien. Soll es noch einmal zum Abschluss der Skisaison in den Schnee gehen? Oder zum ersten Mal im Jahr in die Sonne? Die Vorfreude ist jedenfalls groß. Damit sie bleibt, startet man am besten möglichst gespannt und mit realistischem Blick aufs Verkehrsgeschehen. Denn Staus auf der Autobahn können immer vorkommen, ob durch Unfälle, Baustellen oder einfach viel Verkehr. Wer das akzeptiert, senkt den eigenen Stresslevel – ein direkter Beitrag zur Sicherheit im Straßenverkehr.
Mehr als nur das Navi
Ziel eingeben, losfahren und einfach dem Navigationsgerät folgen? Daran sind viele gewöhnt. Doch gerade für längere Urlaubsreisen lohnt es sich, einige Tage vorher sorgfältig zu planen: Ruhig mal die Straßenkarte auf einem großen Bildschirm anzeigen lassen – oder sogar in einem aktuellen Straßenatlas blättern. So kann man die gesamte Route besser einschätzen. Und nach vorhersehbaren Einschränkungen schauen: Über Großbaustellen und angekündigte Sperrungen informieren einschlägige Apps von Autobahnbetreibern oder die Webseiten großer Automobilclubs.
Wenn der Weg das Ziel ist
Und wenn das Ergebnis der Vorplanung eine deutlich längere Alternativroute ist? Dann wird daraus vielleicht sogar ein Pluspunkt – zum Beispiel mit einer Zwischenübernachtung in einer touristisch interessanten Stadt.
Stress raus, Sicherheit rein
Mit Zeitpuffer auf die Urlaubsreise zu gehen schont die Nerven. Das gilt besonders dann, wenn am Ziel eine feste Ankunftszeit vereinbart ist. Also ruhig früh am Morgen aufbrechen. Besonders wenig Verkehr herrscht dann meist am Wochenende. Der Sonntag ist wegen des Fahrverbots für die meisten Lastwagen ein beliebter Reisetag. Allerdings sind dann oft auch sehr viele Ferienfahrer unterwegs.
Pausen halten fit
Ausreichend Zeit für die Reise macht auch genug Pausen möglich. Die sind ein echter Sicherheitsgewinn, denn regelmäßige Stopps steigern die Fitness während der Fahrt. Am besten bewegt man sich beim Halt ordentlich. Und wer die Pausen zusätzlich mit einem WC-Gang verbindet, bleibt auch bei Stau oder stockendem Verkehr entspannter.
Bordgepäck: mehr als „nice to have”
Ausreichend Getränke und Nahrungsmittel, in der kalten Jahreszeit auch Decken und warme Kleidung, dazu Bücher und Spiele für Kinder: Das Borgepäck für die Urlaubsfahrt wird genauso sorgfältig gepackt wie die Koffer. Denn mit Pech steht man auch mal stundenlang im Stau. Dieses Risiko ist gering, aber nicht ausgeschlossen. Dafür sollte man vorbereitet sein.
Kleiner Check für die große Fahrt
Stimmt der Reifendruck, ist das Reifenprofil in Ordnung? Arbeiten Licht und Bremsen zuverlässig? Müssen Wischerblätter ersetzt oder Scheibenreinigungsflüssigkeit nachgefüllt werden? Ist die Pannenausrüstung auf aktuellem Stand? Ist die Hauptuntersuchung noch gültig? Diese Fragen beantwortet der Check des Autos einige Tage vor dem Start in die Ferien. Mit sauberen Scheiben (innen und außen) sowie vollem Tank oder vollständig geladener Batterie startet die Reise deutlich entspannter.
Sicher auch im Stau
Und wenn man schließlich wirklich im Stau steht? Dann kann jeder Verkehrsteilnehmer zur Sicherheit beitragen. Besonders wichtig: In dichtem Verkehr vorausschauend fahren und schon bei stockender Fahrzeugschlange eine Rettungsgasse bilden. Dazu fahren die Autos auf der ganz linken Spur nach links, und alle anderen weichen nach rechts aus. So bekommen Polizei, Hilfsdienste und Abschleppdienst wichtigen Raum fürs Anrücken und können ihre Arbeit schneller erledigen.
Fazit: Vorbereitung, Zeit und Ruhe sorgen für mehr Sicherheit auf der Reise in den Urlaub
Bloß nicht stressen oder stressen lassen: Das ist der gemeinsame Nenner der GTÜ-Tipps. Wer sich und das Auto sorgfältig vorbereitet, ausreichend Zeit für die Reise einplant und am Steuer ruhig bleibt, der hat alles richtig gemacht für eine entspannte und möglichst sichere Fahrt in die Osterferien.