Großes GTÜ-Partnerbüro entsteht aus Zusammenschluss

Gebündelte Kompetenz in der Schumann Prüf GmbH, Dortmund · Eins der größten Prüfunternehmen innerhalb der GTÜ · Neun Standorte und 95 Mitarbeiter

(v.l.) Roland Jakubczyk (Geschäftsführer des Sachverständigenbüros Schumann), Christof Schumann (ehemaliger Inhaber des Sachverständigenbüros Schumann und ehemaliger Geschäftsführer der Schumann Prüf GmbH), Karina Lehnert (Verwaltung Lehnert Automotive Consult), Hartmut Lehnert (Geschäftsführer des Sachverständigenbüros Schumann und der Schumann Prüf GmbH) und Bodo Velmer (Prokurist der Schumann Prüf GmbH) · Foto: Kfz-Sachverständigenbüro Schumann GmbH

(v.l.) Roland Jakubczyk (Geschäftsführer des Sachverständigenbüros Schumann), Christof Schumann (ehemaliger Inhaber des Sachverständigenbüros Schumann und ehemaliger Geschäftsführer der Schumann Prüf GmbH), Karina Lehnert (Verwaltung Lehnert Automotive Consult), Hartmut Lehnert (Geschäftsführer des Sachverständigenbüros Schumann und der Schumann Prüf GmbH) und Bodo Velmer (Prokurist der Schumann Prüf GmbH) · Foto: Kfz-Sachverständigenbüro Schumann GmbH

Gebündelte Kompetenz von GTÜ-Partnern: Das Ingenieurbüro Lehnert GmbH übernimmt die Schumann Prüf GmbH. Der Zusammenschluss erfolgte zum 1. März 2020. Das neue Unternehmen firmiert weiterhin unter dem Namen Schumann Prüf GmbH und hat seinen Hauptsitz in Dortmund. Es umfasst neun Standorte: Arnstadt, Castrop-Rauxel, Dortmund, Erfurt, Gelsenkirchen, Hamm, Kamen, Lünen und Werl.

"Mit dem Zusammenschluss entsteht eines der größten Prüfunternehmen innerhalb der GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung und das größte in Nordrhein-Westfalen", sagt Robert Köstler, Sprecher der Geschäftsführung der GTÜ. "Wir begrüßen diesen Schulterschluss von zweien unserer Partner. Er sorgt für Kontinuität in einer wichtigen Region. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit."

"Die neue Schumann Prüf GmbH bringt ihre Kompetenz auf einer noch stabileren Basis zu ihren Kunden", sagt Hartmut Lehnert, der Geschäftsführer des Unternehmens. "Sie bündelt die Stärken der beiden vorherigen Firmen zu einer idealen Kombination. Wir decken das gesamte Spektrum eines Kfz-Prüfunternehmens ab, von Hauptuntersuchungen über Sachverständigenleistungen bis hin zu Homologationsaufträgen."

Kooperiert haben beide Unternehmen schon länger. Das entstandene Vertrauen bildet einen Teil der Basis für den jetzt erfolgten Zusammenschluss. Eine sehr sorgfältige Vorbereitung brachte die weiteren Komponenten. "Sie hat ungefähr drei Jahre gedauert, und wir hatten sehr gute Berater dafür an Bord", berichtet Lehnert. "Ohne die wäre es nicht gegangen, und wir sind für diese großartige Unterstützung sehr dankbar."

Neben den zahlreichen organisatorischen Fragen habe man gemeinsam mit der GTÜ an Unternehmenskonzept und Business-Plan gearbeitet. Beides sei am Ende so schlüssig gewesen, dass das Land Nordrhein-Westfalen eine Bürgschaft gegeben habe, die wiederum für die Bankfinanzierung ein starkes Signal war.

Angesprochen auf die besonderen Herausforderungen eines solch großen Schrittes, sagt Hartmut Lehnert: "Ja, das ist durchaus eine große Herausforderung. Doch wenn der Wille aller Beteiligten vorhanden ist, eine solche Chance zu nutzen, und dieser sich mit einer gründlichen Vorarbeit sowie den passenden Partnern ergänzt, ist so ein Projekt absolut machbar", sagt Lehnert. "Man darf ruhig groß denken. Und wenn dann alle Faktoren stimmen, darf man auch groß handeln."

Die neue Schumann Prüf GmbH hat insgesamt 95 Mitarbeiter. Zusätzlich zu den klassischen Fahrzeugprüfungen sind Sachverständigendienstleistungen ein Schwerpunkt. Dazu gehören Kraftfahrzeugbewertungen sowie Gutachten zu Kraftfahrzeugschäden, Motorschäden, Fahrzeuglackierungen, historischen Fahrzeugen und Hochvoltfahrzeugen. Die Experten sind anerkannte Sachverständige und Mitglieder im Bundesverband der freiberuflichen und unabhängigen Sachverständigen für das Kraftfahrzeugwesen e.V. (BVSK), der größte Zusammenschluss freiberuflich tätiger Kfz-Sachverständiger in Deutschland und zugleich einer der GTÜ-Gesellschafter. Eine Pionierrolle nahmen das Ingenieurbüro Lehnert GmbH und der Technische Dienst der GTÜ gemeinsam im vergangenen Jahr wahr: Sie bereiteten das Gutachten vor, auf dessen Basis das Kraftfahrtbundesamt im Juni 2019 die erste Allgemeine Betriebserlaubnis in Deutschland für einen E-Scooter erteilt hatte.

Stuttgart, den 09. März 2020