China hilft Mercedes durch die Krise

Foto: Auto-Medienportal.Net/Daimler

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Mercedes-Benz hat seit Jahresbeginn weltweit 1.548.859 Premium- und Luxusfahrzeuge verkauft und somit 10,2 Prozent weniger als im Vorjahr. Von Januar bis September lieferte die Pkw-Sparte von Daimler insgesamt 1.570.865 Pkw der Marken Mercedes-Benz und Smart aus (-13,4 Prozent). In Summe wurden im dritten Quartal 95.933 Sprinter, Vito, Vito Tourer sowie Citan - und damit 11,2 Prozent mehr - verkauft. Die nur noch elektrisch angetriebene Marke Smart musste starke Rückschläge von 74,9 Prozent hinnehmen.

Von Juli bis September lag das globale Absatzniveau der Stuttgarter, unter anderem durch eine positive Entwicklung in China, mit insgesamt 613.770 Pkw erstmals im laufenden Jahr über einem Vorjahresquartal (+3,9 Prozent). Um die Nachfrage kurzfristig zu bedienen, wurden weltweit vor allem Händlerbestände abgebaut. China bleibt wichtigster Treiber für den Pkw-Absatz von Mercedes-Benz (+23,4 Prozent). Im Heimatmarkt Deutschland lag mit den vergangenen drei Monaten erstmals seit Jahresbeginn ein Quartalsabsatz über dem Vorjahr (+4,0 Prozent).

In der Region Europa wurden bisher 547.578 Pkw von Mercedes-Benz ausgeliefert (-20,9 Prozent). In Deutschland hat die Marke im dritten Quartal mit 84.676 Einheiten den Absatz gesteigert und damit das erste Quartal in 2020 über Vorjahr abgeschlossen (+4,0 Prozent). In der Region Asien-Pazifik hat Mercedes-Benz bisher 746.603 Fahrzeuge ausgeliefert (+2,1 Prozent).

Seit Jahresbeginn liegt auch in China der Pkw-Absatz von Mercedes-Benz über dem Vorjahreszeitraum (+8,3 Prozent). In China konnte zudem mit 223.631 Einheiten der bisherige Bestwert für das dritte Quartal übertroffen werden (+23,4 Prozent). Die Verkäufe an Endkunden in der Region Nordamerika beliefen sich seit Jahresbeginn auf 228.397 Einheiten (-13,9 Prozent). Im Kernmarkt USA konnte Mercedes von Juli bis September insgesamt 69.631 Fahrzeuge ausliefern (-9,4 Prozent).