Der Opel Corsa Rally 4 scharrt mit den Hufen

Foto: Auto-Medienportal.Net/Opel

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Opel entwickelt derzeit den Corsa Rally 4 für den nationalen und internationalen Kundensport. Der Nachfolger des Adam R2 wird für die neue Rally-4-Kategorie aufgebaut. Anstelle des hochdrehenden Vier-Zylinder-Saugmotors aus dem R2 verfügt der Corsa über einen auf dem Serientriebwerk basierenden 1,2-Liter-Dreizylinder mit Turboaufladung. Der Motor liefert 208 PS und 290 Newtonmeter Drehmoment.

Der Kraftschluss zwischen dem über eine Zentralelektronik von Magneti Marelli geregelten Triebwerk und der Vorderachse erfolgt über ein sequenzielles Fünf-Gang-Getriebe von Sadev. Das Differenzial kann mit Hilfe dreier verschiedener Rampen individuell angepasst werden. Das Rallye-Fahrwerk mit Eibach-Federn und Öhlins-Stoßdämpfern ist voll verstellbar.

Die Homologation des Opel Corsa Rally 4 ist für den 1. Dezember 2020 vorgesehen. Unmittelbar im Anschluss beginnt der Aufbau der Kundenfahrzeuge. Dann werden auch Bestellungen möglich sein. In einem weiteren Schritt wird der Rallye-Corsa auch die zweite Stufe der gemeinsamen Talentförderung von Opel und ADAC darstellen. Die Förderpyramide beginnt nach bewährtem Muster mit dem ADAC-Opel-e-Rally-Cup und wird die besten Talente ins ADAC-Opel-Rally-Juniorteam und das Cockpit eines Corsa Rally 4 führen, wo sie die nächsten Schritte in ihrer fahrerischen Entwicklung tun können.

Mit dem Adam R2 hat Opel unter anderem zwischen 2015 und 2018 vier Rallye-Junior-Europameistertitel in Folge eingefahren hat. Hinzu kamen seit seiner Homologation zur Saison 2014 mehr als 220 Klassensiege und über 530 Podestplätze sowie 32 Titel in nationalen Championaten. (ampnet/jri)