Stauprognose: Ferienbeginn im Südwesten

Foto: Auto-Medienportal.Net/ADAC

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Trotz der Ausnahmesituation durch die Corona-Pandemie rechnet der ADAC auch am nächsten Wochenende (3.–5.7.2020) mit zahlreichen Staus. Der Automobilclub rechnet aber nicht damit, dass das Verkehrsaufkommen der Vorjahre erreicht wird. Ferienbeginn ist am Wochenende in Rheinland-Pfalz, Hessen, dem Saarland, in Frankreich und dem Norden der Niederlande. Berlin, Brandenburg, Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein und Dänemark haben die zweite Ferienwoche vor sich. Hauptziel der Urlauber sind nach Einschätzung des ADAC die deutschen Küsten und die Alpen.

Auch auf den Rückreise-Autobahnen dürfte der Verkehr nicht störungsfrei rollen, denn die ersten Urlauber sind bereits auf dem Nachhauseweg. Etwas Erleichterung verspricht das zusätzliche Lkw-Ferienfahrverbot, das am 4. Juli in Kraft tritt, und das bis Ende August immer sonnabends von 7 bis 20 Uhr gilt. Wegen der Corona-Krise gilt dies aber in diesem Jahr nicht in allen Bundesländern.

Staugefährdet sind nach Einschätzung des ADAC folgende Routen (beide Richtungen): die Fernstraßen zur Nord- und Ostsee, die Großräume Hamburg und Köln, der Kölner Ring (A1/A3/A4), die A 1 Bremen – Hamburg – Puttgarden, A 2 Dortmund – Hannover – Berlin, A 3 Köln – Frankfurt – Nürnberg, A 5 Hattenbacher Dreieck – Frankfurt – Karlsruhe – Basel und die A 6 Metz/Saarbrücken – Kaiserslautern – Mannheim – Nürnberg sowie die A 7 Hamburg – Flensburg, Hamburg – Hannover und Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte, die A 8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg, A 9 Berlin – Nürnberg – München, A 10 Berliner Ring, A 11 Berlin – Dreieck Uckermark, A 24 Berlin – Hamburg, A 31 Bottrop – Emden, A 61 Mönchengladbach – Koblenz – Ludwigshafen, A 93 Inntaldreieck – Kufstein, A 95/B 2 München – Garmisch-Partenkirchen und A 99 Umfahrung München.

Die Chancen auf eine störungsfreie Fahrt durchs benachbarte Ausland sind ebenfalls nicht allzu groß. In vielen europäischen Ländern haben ebenfalls die Sommerferien begonnen. In Österreich ist wegen des Ferien-Beginns vor allem auf den Straßen der Bundesländer Burgenland, Niederösterreich und Wien viel los. Zu den Problemstrecken zählen Tauern-, Fernpass-, Brenner-, Karawanken- und Gotthard-Route sowie die Fernstraßen zu den italienischen, kroatischen und französischen Küsten. An den Grenzen zu Dänemark sowie zwischen Slowenien und Kroatien ist mit Wartezeiten durch Personenkontrollen zu rechnen. (ampnet/jri)