Stauprognose: Es geht nur langsam voran

Foto: Auto-Medienportal.Net/ADAC

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Ganz Deutschland hat am kommenden Wochenende (26.–28.7.2019) Schulferien. Aus Baden-Württemberg und Bayern rollt die erste, aus Teilen der Niederlande die zweite Reisewelle. Auf dem Heimweg sind schon viele norddeutsche und skandinavische Autourlauber, bei denen demnächst die Ferien enden. Im Großraum Mannheim – Heidelberg – Speyer muss zusätzlich mit viel Besucherverkehr durch das Formel-1-Rennen in Hockenheim gerechnet werden. Wer sich diesem Stress nicht aussetzen will, verschiebt seine Fahrt am besten auf einen stauärmeren Tag wie Montag oder Dienstag, rät der ADAC.

Besonders belastet sein werden die Fernstraßen zur Nord- und Ostsee sowie jeweils in beiden Richtungen die A 1 Bremen – Hamburg – Puttgarden, A 3 Köln – Frankfurt – Nürnberg – Passau, A 5 Hattenbacher Dreieck – Frankfurt – Karlsruhe – Basel, A 6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg, A 7 Hamburg – Flensburg und A 7 Hamburg – Hannover – Kassel – Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte, A 8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg, A 9 Berlin – Nürnberg – München, A 61 Mönchengladbach – Koblenz – Speyer, A 81 Heilbronn – Stuttgart – Singen, A 93 Inntaldreieck – Kufstein, A 95/B 2 München – Garmisch-Partenkirchen und A 96 München – Lindau sowie A 99 Umfahrung München.

Auch im benachbarten Ausland drohen am Wochenende Staus. Zu den Problemstrecken zählen laut Automobilclub unter anderem Tauern-, Fernpass-, Brenner-, Karawanken- und Gotthard-Route sowie die Fernstraßen zu den italienischen, französischen und kroatischen Küsten. Entlang der österreichischen Inntal-, Brenner- und Tauernautobahn ist zudem wegen der Sperre von Ausweichrouten mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen. An den drei Autobahngrenzübergängen Suben (A 3 Linz – Passau), Walserberg (A 8 Salzburg – München) und Kiefersfelden (A 93 Kufstein – Rosenheim) muss ebenfalls mit langen Wartezeiten gerechnet werden. (ampnet/jri)