Opel mit Tipps und Filter für Pollenallergiker

Foto: Auto-Medienportal.Net/Opel

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Gut 15 Prozent aller Deutschen kämpfen mindestens einmal in ihrem Leben mit Heuschnupfen. Für diese Gruppe baut Opel seit 2000 Filtersysteme in seinen Personenwagen ein, seit dem Modelljahr 2018 ausschließlich Aktivkohle-Kombilfilter. Die bestehen aus zwei Schichten und können nicht nur Partikel vom Innenraum fernhalten, sondern mit der Aktivkohle auch Gase wie etwa Ozon und Gerüche aus der Luft herausfiltern. Pollen werden zu fast 100 Prozent ausgesondert.

Das Filtermaterial der Filter ist wasserabweisend, was verhindert, dass es im Winter gefriert oder sich Bakterien ansiedeln. Trotz der hohen Filterleistung ist eine gute Luftdurchlässigkeit während der Laufzeit garantiert. Um nicht nur zur Pollensaison stets saubere Luft im Auto zu atmen, sollte der Filter einmal im Jahr gewechselt werden. In vielen Fällen lässt sich der Aktivkohle-Kombifilter auch nachträglich einbauen, auch bei älteren Modellen wie dem Calibra oder dem Vectra C. Das Nachrüsten kann etwas knifflig sein und wird daher am besten vom Fachmann durchgeführt. 

„Generell gilt: Bei hoher Pollenkonzentration sollte man nur mit geschlossenen Fenstern Auto fahren“, empfiehlt Opel-Werksärztin Dr. Anne-Marie Albuszies. Das dient auch der Verkehrssicherheit: Denn müssen Fahrer vermehrt niesen, steigt das Unfallrisiko. Bei einer Niesattacke im Stadtverkehr legt man so gut und gerne 20 Meter im „Blindflug“ zurück, bei Tempo 100 sind es schnell über 50 Meter, ohne den Blick voll auf das Verkehrsgeschehen richten zu können.

Am besten informieren sich Allergiker vorab bei der aktuellen Pollenflugvorhersage, etwa beim Deutschen Wetterdienst. Schon im Februar war in Berlin die Erlenpollenkonzentration so hoch wie noch nie zuvor. „In den kommenden Monaten wird die Haselnuss Allergikern Probleme bereiten, außerdem Esche und Birke“, erklärt Dr. Albuszies. Im Laufe des Sommers kommen Beifuß, Gräser und Ambrosia dazu. Allergiker können also von März bis Oktober von Heuschnupfen geplagt sein.

Allergiker sollten in den kommenden Monaten sportliche Aktivitäten im Freien ohnehin weitgehend vermeiden. „Durch die stärkere Durchblutung verschlimmert sich die allergische Reaktion“, sagt die Leiterin des Medizinischen Dienstes bei Opel. Außerdem sollten Autofahrer unbedingt auf Medikamente verzichten, denn die so genannten Antihistaminika machen müde. Weitere Tipps der Ärztin: Die Kleidung sollte man nicht im Schlafzimmer ausziehen, sondern lieber im Bad, und abends die Haare waschen, damit die Pollen nicht aufs Kopfkissen wandern. Eine Spülung mit Kochsalz morgens und abends beruhigt die Nase und ein feuchter Lappen, den man sich auf die Augen legt, lindert den Juckreiz.

Generell sinkt in der Stadt der Blütenstaub meist abends zu Boden. Daher empfiehlt es sich hier, morgens früh zu lüften. Pollenschutzgitter an den Fenstern bieten eine zusätzliche Barriere. Auf dem Land hingegen ist die Pollenkonzentration morgens höher. Dort also besser in den späten Abendstunden die Fenster öffnen. (ampnet/Sm)