Kia testet den Stinger in Nordschweden

Foto: Auto-Medienportal.Net/Kia

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Kia unterzieht den Stinger nach ausgiebiger Erprobung auf der Nordschleife des Nürburgrings nun Wintertests Arjeplog im nordschwedischen Lappland. Ein 100-köpfiges Entwicklungsteam arbeitet dort an der Feinabstimmung von Fahrwerk, Antriebsstrang und Fahrerassistenzsystemen der Sportlimousine, die im vierten Quartal 2017 in Europa auf den Markt kommt. Das Programm beinhaltet Tests auf verschiedenen Untergründen, inklusive Schleuderplatte, Handlingkurs und Slalomparcours auf dem zugefrorenen See Uddjaure.

Der Stinger ist der erste Kia, der mit Heck- und Allradantrieb erhältlich ist. Auch der Allradantrieb ist heckbetont ausgelegt und beinhaltet ein Torque-Vectoring-System (Dynamic Torque Vectoring Control). Es leitet das Drehmoment gezielt an die Räder mit der stärksten Bodenhaftung, um das Fahrzeug auch in scharfen Kurven und auf rutschigem Untergrund auf Kurs zu halten. Für die Heckantrieb-Modelle ist optional ein mechanisches Sperrdifferential erhältlich. Damit kann die Antriebskraft gleichmäßig auf beide Hinterräder. Bei der GT-Version des neuen Kia mit V6-Motor lassen sich das elektronische Stabilitätsprogramm (ESC) und die Traktionskontrolle (TCS) im Sport-Modus vollständig abschalten. 

Je nach Markt stehen für den Stinger drei Motorisierungen zur Wahl. Der stärkste Motor ist der 3,3-Liter-V6 Twin-Turbo mit 276 kW / 370 PS Leistung und 510 Newtonmetern Drehmoment. Der Stinger 3.3 T-GDI sprintet in 5,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h und ist damit das bisher schnellste Serienfahrzeug der Marke. Der zweite Turbobenziner, ein 2,0-Liter-Vierzylinder, mobilisiert 188 kW / 255 PS und 353 Nm. Außerdem gibt es einen 147 kW / 200 PS starken 2,2-Liter-Turbodiesel mit 440 Nm Drehmoment. Alle Motoren sind mit einem Acht-Stufen-Automatikgetriebe kombiniert. (ampnet/jri)