Alternative Reparaturmthoden

Ein Gebrauchtwagen wurde bei einem GTÜ-Sachverständigen vorgeführt, um durch ein Gutachten den Marktwert des Fahrzeugs zu ermitteln. Zunächst wurden durch eine Sichprüfung die Karosserie und Lackflächen auf Beschädigungen wie Beulen, größere Kratzer oder Vorschäden untersucht. Um eventuelle Vorschäden aufzuspüren, wurde im Anschluss die Lackdichte gemessen. Zur Vervollständigung des Gutachtens wurden Bilder vom Fahrzeug gemacht, um den Zustand zu dokumentieren.

Nach Erstellung des Gutachtens wurde das Fahrzeug gründlich gewaschen. Die Beseitigung sämtlicher wertmindernden Schäden übernahm ein Aufbereitungsspezialist. Nach der Außenreinigung war der Fahrzeuginnenraum an der Reihe. Die Fußmatten wurden porentief vom Schmutz befreit. Für die Kunststoffteile wie Türverkleidungen und Amaturen wurden Spezialreiniger eingesetzt. Der Fahrzeuglack wurde mit einer Maschine poliert. Für das Ausbessern der Brandlöcher im Teppich wurden gleichfarbige Fasern mit einem Kleber angemischt und entsprechend positioniert. Zuletzt wurden die Dellen an diversen Karosserieteilen beseitigt. Die Reifen bekamen noch eine Glanzversiegelung.

Nachdem Abschluss der Aufbereitung wurde das Fahrzeug erneut einem Sachverständigen vorgeführt. Mit Argus-Augen wurde die Karosserie auf Dellen und Beschädigungen untersucht und der Gesamtzustand erneut dokumentiert. Hat sich der Aufwand gelohnt?