GTÜ-Test: Keramikversiegelung

Hochwertige Lackversiegelungen liegen seit Jahren im Trend. Nach Nano- und Polymerversiegelung gibt es nun die Keramikversiegelung oder -beschichtung. Doch welche wesentlichen Vorteile hat diese neuartige Versiegelung gegenüber den bisherigen Versiegelungen? Um ein aussagefähiges Ergebnis zu erzielen, wurde die Beschichtung an einem neuwertigen Mittelklassefahrzeug nur halbseitig ausgeführt. Dann erfolgte die Reinigung der Lackoberflächen auf der zu versiegelnden Seite mit einem Spezialreiniger des Herstellers der Keramikbeschichtung. Alle Arbeitsschritte erfordern Handarbeit für ein optimales Ergebnis. Laut Hersteller erzielt die Keramikbeschichtung einen ähnlichen Effekt wie eine Nanoversiegelung, d.h. die Lackoberfläche ist resistenter gegen Schmutzanhaftungen. Regen und Schmutzwasser perlen von der Oberfläche ab. Ein weiterer Vorteil ist die einfachere Verarbeitung gegenüber der Nanobeschichtung. Nachdem die Oberflächen von Schmutzanhaftungen befreit waren, erfolgte nach einem Trocknungsvorgang das Aufbringen der eigentlichen Beschichtung. Die Keramikbeschichtung dringt laut Hersteller in die molekulare Struktur des Lacks ein und bildet somit nicht nur eine zusätzliche Schicht auf der Lackoberfläche. Die Beschichtung soll dadurch auch bei Lackbeschädigungen wie Kratzern oder Steinschlägen wirksam sein.