Kupfer-Nickel-Austauschbremsleitungen jetzt für Reparaturen zugelassen

Quelle: OJD Quick Brake ApS

Quelle: OJD Quick Brake ApS

Seit 1994 war der Austausch von Stahlbremsleitungen durch solche aus Kupfer-Nickel-Legierungen nicht mehr zugelassen. Nun hat das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) am 8. September 2020 die Allgemeine Betriebserlaubnis mit der  KBA-Nummer 61429 für Kupfer-Nickel-Austauschbremsleitungen (KuNiFer-Bremsleitungen) des dänischen Herstellers OJD Automotive ApS erteilt. Ermöglicht hat das die intensive Projektarbeit des Technischen Dienstes der GTÜ. Es ist die erste ABE dieser Art.

Johannes Pienau, Leiter Technischer Dienst der GTÜ resümiert: „Mit der Erteilung der Allgemeinen Betriebserlaubnis 61429 haben wir dieses Projekt nach sieben Jahren sehr erfolgreich abgeschlossen. Die seit mehr als 25 Jahren bestehende Lücke bei den Zulassungen von Austauschteilen für die Kraftfahrzeugreparaturbranche sowie den Fachhandel konnte durch unseren maßgeblichen Beitrag geschlossen werden. Damit haben wir für die Fahrzeugbranche ein großartiges Ergebnis im Sinne der Kunden und der Unternehmen herbeigeführt.“

Eine ausführliche Information zum Zulassungsverfahren und der Erstellung der ABE erhalten Sie in der verlinkten Presseinformation .