Presse Mediendatenbank Publikationen
Presse & Publikationen > Presse > Pressemitteilungen > 2009
GTÜ (Logo)
 
 

Autobatterien im GTÜ-Test

Batterietest
 

Foto (jpeg, 2126 x 1535 pixel, 562.9 kb)

Batterietest 11/2009: Tabelle der Testergebnisse (pdf, 267.5 kB)

Get Acrobat Reader

Bei kalten Temperaturen schwächeln gealterte Akkus – dann wird meist ein Austausch fällig. Doch welche Start-Helfer bieten die beste Leistung?


Wenn der Motor beim Starten nur kraftlos orgelt oder der Anlasser alle Start-Bemühungen mit müdem Klacken quittiert, dann ist die Batterie am Ende. Besonders in der kalten Jahreszeit geben gealterte Akkus schnell ihren Geist auf und ein neuer Start-Helfer ist fällig.

Die GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung und der ACE AutoClubEuropa haben sieben Batterien aufwändigen Labortests unterzogen. Die Anforderungen: Moderne Akkus sollten nicht nur viel Strom beim Starten liefern, sondern auch eine geringe Selbstentladung haben, möglichst keine Schäden bei einer Tiefentladung („Licht vergessen“) davontragen und selbst bei niedrigen Temperaturen ausreichend „Saft“ abgeben.

Klare Sieger des GTÜ-Tests sind die beiden Batterien „Varta Silver“ und „VW Original“ (wird von Varta produziert), die mit „sehr empfehlenswert“ abschnitten. Mit der Bewertung „empfehlenswert“ konnten sich die Akkus „Banner Power Bull“, „AFA“ (gehört zur Varta-Gruppe) und „Moll“ im Mittelfeld platzieren. „Bedingt empfehlenswert“ ist die „Arktis High Tech“. Auf dem letzten Platz landete mit „nicht empfehlenswert“ der Akku „Bosch Silver“, der besonders bei den Kaltstartprüfungen patzte und schon nach wenigen Startvorgängen mächtig schwächelte. Auch bei den Entladezyklen und der Kapazitätsmessung nach vorangegangener Tiefenentladung zeigte die renommierte Batterie ebenfalls klare Schwächen (Einzelergebnisse siehe Testtabelle).

So hat die GTÜ getestet
Die sieben Kandidaten des Batterietests durchliefen einen Prüfablauf, der aus einem fest definierten Zyklus besteht. Erste Station: das Wiegen und die Kapazitätsmessung bei Anlieferung. Sie lässt Rückschlüsse auf Lagerung, Alter und Zustand zu. Zum Prozedere zählen aber auch Härtetests wie Kaltstartfestigkeit (Durchhaltefähigkeit des Akkus bei extrem tiefen Temperaturen in einer Kältekammer bei hohen Strömen) oder Zyklenfestigkeit (Überprüfung der Lebensdauer). Alle Probanden mussten diese Prüfungen möglichst anstandslos überstehen. Nach dem Zyklen- und Kältetest führen die Experten Messungen durch, bei denen der Akkuverschleiß aufgrund der vorausgegangenen Prüfungen festgestellt wird. Eine wichtige Momentaufnahme. Eine weitere Hürde für jeden Akku ist die so genannte Tiefenentladung, bei der das Nicht-Ausschalten der Fahrzeugbeleuchtung simuliert wird. Ermittelt wird das Durchhaltevermögen der Batterie anhand der jeweiligen Entladedauer. Aber auch die Handhabung wird bei einem Batterietest gecheckt. Ganz wichtig in diesem Kapitel: die Auslaufsicherheit. Da der Inhalt der Batterie aus verdünnter Schwefelsäure besteht, darf beim Umkippen unter keinen Umständen Flüssigkeit austreten.

Stuttgart, den 13. November 2009

2.801 Zeichen Lauftext
Bei Abdruck Belegexemplar an die GTÜ erbeten.


Für weitere Informationen:
GTÜ Gesellschaft für
Technische Überwachung mbH
Vor dem Lauch 25
70567 Stuttgart

Ihr Ansprechpartner:
Hans-Jürgen Götz
Fon: 0711 97676-620
Fax: 0711 97676-609
E-Mail: goetz@gtue.de
Web: www.gtue.de



 
Tabelle der Testergebnisse
 

 
Kfz-Dienstleistungen
Baudienstleistungen
Anlagensicherheit

 


<< Zurück

© GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung mbH zum Seitenanfang  |  Druckversion  |  Seite weiterempfehlen  |  Sitemap  |  Impressum