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Bei Sturm, Nebel und rutschigen Fahrbahnen ist Vorsicht angesagt!


 

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Mit den Tipps der GTÜ auch in der dunklen und kalten Jahreszeit sicher unterwegs


Wenn es draußen stürmisch wird, die Blätter fallen und dichter Nebel aufsteigt, ist im Straßenverkehr doppelte Vorsicht angesagt. Schlechte Sicht, rutschige Fahrbahnen und im Dunkeln oft kaum erkennbare Fußgänger erfordern jetzt erhöhte Aufmerksamkeit. Wenn Sie die Fahrtipps der GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung befolgen und Ihre Fahrweise den herbstlichen Bedingungen anpassen, dann kommen Sie sicher ans Ziel.

Sehen und gesehen werden – das erweist sich im dichten Herbstnebel oft als schwierig. Deshalb kommt es gerade bei Nebel und Nieselregen auf die richtige Beleuchtung an. An besonders trüben Tagen sollten Sie das Licht auch tagsüber einschalten. Dabei gilt die Regel: „Licht an immer dann, wenn es die Sichtverhältnisse erfordern“. Auch die Kfz-Haftpflichtversicherungen legen diese Empfehlung zu Grunde und bezahlen im Fall eines Unfalls wegen mangelhafter Beleuchtung nur einen Teil der Kosten.

Bei Nebel gilt grundsätzlich: Auf keinen Fall das Fernlicht einschalten. Die feinen Wassertröpfchen reflektieren das Licht der aufgeblendeten Scheinwerfer stärker. Ergebnis: Die Sicht wird noch schlechter. Auch die Nebelleuchten dürfen laut Straßenverkehrsordnung (StVO) erst eingeschaltet werden, wenn die Sichtweite weniger als 50 Meter beträgt. Als Richtwert entspricht das dem Abstand zwischen zwei Leitpfosten auf der Autobahn.

Nach nasskalten Nächten und dem ersten Nachtfrost sind die Scheiben morgens beschlagen oder vereist. Auch wenn Sie es eilig haben, kratzen Sie die Fenster komplett frei, denn ein „Guckloch“ in der Frontscheibe wird zum Sicherheitsrisiko. Das Sichtfeld ist viel zu klein und besonders in Kurven entsteht ein gefährlicher „toter Winkel“.

Setzen Sie die Scheibenwischer nicht auf vereister Scheibe ein, denn das schadet den Wischerblättern. Besonders in der düster-nasskalten Zeit kommt es darauf an, dass die Wischer in einem guten Zustand sind.

Denken Sie auch an die regelmäßige Reinigung der Scheinwerfergläser, die jetzt von Schmutz und Matsch auf den Straßen schnell blind werden. Das behindert nicht nur Ihre eigene Sicht; auch Sie werden von den anderen Verkehrsteilnehmern kaum wahrgenommen.

Gerade in den nebeligen Morgenstunden, wenn Kinder auf dem Schulweg sind, ist rechtzeitiges Sehen und Gesehen werden besonders wichtig. Die kleinen und großen Fußgänger und Radfahrer sollten mit heller Kleidung aus reflektierendem Material oder entsprechenden Applikationen dazu beitragen.

Grundsätzlich gilt im Herbst: langsam und vorausschauend fahren. Nasse Blätter verwandeln die Straßen ebenso wie Eis und Schnee in Rutschbahnen. Verdreifachen Sie deshalb den Abstand zum Vordermann, denn weder ABS noch hochwertige Winterreifen garantieren den schnellen Stillstand beim Bremsen. Brücken und Waldschneisen, wo der eisige Wind freie Bahn hat, erweisen sich bei Frost als besonders gefährlich. Vermeiden Sie auf glatten Straßen heftiges Gasgeben, starkes Bremsen oder hastige Lenkbewegungen. Sollte das Fahrzeug doch einmal ausbrechen, treten Sie die Kupplung und lenken vorsichtig gegen. Bei Automatikfahrzeugen stellen Sie den Schalthebel auf „Neutral“.

Mit einem kleinen „Blindtest“ können Sie prüfen, wie griffig Ihre Reifen auf die veränderten Bedingungen reagieren: Tippen Sie das Bremspedal kurz an, sobald es der Verkehr zulässt.

Sollten Sie Verkehrsstaus in der morgendlichen „Rushhour“ über Schleichwege ausweichen wollen, denken Sie daran, dass Wohn- und Nebenstraßen bei Schneefall erst spät oder häufig gar nicht geräumt werden. Besser Sie planen Staus und Verspätungen gleich ein – und fahren zeitiger los.

Machen Sie Ihr Fahrzeug rechtzeitig winterfest und passen Sie Ihren Fahrstil den besonderen Anforderungen der dunklen und kalten Jahreszeit an. Dann kommen Sie stressfrei ans Ziel und über den Winter.

Stuttgart, den 14. Oktober 2009

3.909 Zeichen Lauftext
Bei Abdruck Belegexemplar an die GTÜ erbeten.


Für weitere Informationen:
GTÜ Gesellschaft für
Technische Überwachung mbH
Vor dem Lauch 25
70567 Stuttgart

Ihr Ansprechpartner:
Hans-Jürgen Götz
Fon: 0711 97676-620
Fax: 0711 97676-609
E-Mail: goetz@gtue.de
Web: www.gtue.de


 
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