Kurz vor Schulbeginn: Umfangreicher Check an Bussen zur Schülerbeförderung

GTÜ-Experten bestätigen das Einhalten aller Vorgaben

GTÜ-Schulbuscheck 2015 · Foto: GTÜ

GTÜ-Schulbuscheck 2015 · Foto: GTÜ

"Für die sichere Beförderung unserer Schüler strengen wir uns mächtig an", sagt Thomas Maas vom Busunternehmen Gebr. Maas in Balingen. "Wir setzen zuverlässiges und gut geschultes Personal ein und kümmern uns - über den gesetzlichen Rahmen hinaus - um die technische Sicherheit unserer Busse." "Wir wollen, dass die Schüler in Kürze wieder Ihren Schulweg mit einem guten und sicheren Gefühl Ihren antreten können", bekräftigt auch dessen Bruder Jochen Maas.

Dieses Engagement ist auch der Grund, warum das Unternehmen aus Balingen jedes Jahr wieder an der landesweiten Aktion "Schulbus-Check" des Verbandes Baden-Württembergischer Omnibusunternehmer (WBO) teilnimmt. Die Prüfer des GTÜ-Partners Ingenieurbüro Götz aus Albstadt nahmen dieser Tage vor Schulbeginn über 20 Linienbusse des Familienunternehmens unter die Lupe. Der umfangreiche Prüfkatalog umfasst neben Bremsanlage, Fahrwerk und Beleuchtungseinrichtungen auch die Sitze, Verbandkästen, Feuerlöscher, Notausstiege und hier das Vorhandensein der Nothämmer. Ein besonderes Augenmerk richten die Prüfer auf den Sichtbereich für den Fahrer, damit durch Spiegel beispielsweise der tote Winkel vor dem Bus eingesehen werden kann, auf die kindgerechte Höhe der Haltevorrichtungen sowie die Reversiereinrichtung der automatischen Türen, die ein Einklemmen von Personen und Gepäck verhindert.

Alle geprüften Busse durchliefen den umfangreichen Check der Stuttgarter Prüf- und Sachverständigenorganisation ohne jede Beanstandung. Das GTÜ-Prüfsiegel in der Nähe des vorderen Einstiegs zeigt dieses Eltern und Schülern und bringt den Bus als sicheres und bequemes Beförderungsmittel ins Bewusstsein der Öffentlichkeit. Der freiwillige "Schulbus-Check" durch amtlich anerkannte Überwachungsorganisationen wie die GTÜ zeigt, dass den Busunternehmern die Sicherheit der Schulkinder sehr wichtig ist.

Die Beförderung von Schulkindern findet zu 95 Prozent innerhalb des regulären ÖPNV statt, es kommen also "normale" Linienbusse zum Einsatz. Insgesamt setzen in Baden-Württemberg mehr als 650 Busbetriebe rund 5.000 Busse zur Personenbeförderung ein. Im Vergleich aller Straßenverkehrsmittel sind Omnibusse die sichersten Beförderungsmittel. Vor allem private Omnibusunternehmen sorgen dafür, dass die mehr als 1,25 Mio. Schüler im Flächenland Baden-Württemberg ein sicheres und leistungsfähiges Schulbusangebot erhalten.

Stuttgart, den 2. September 2015